Kapitel 18

Reisen und Ausreißen

 

Präsident Balthasar wusste, dass man ausgeschlafen sein musste, um gute Arbeit leisten zu können. Darum betrachtete er es als sehr wichtig, bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu schlafen. Leider wurde er dabei häufig von seinen Mitarbeitern gestört. Hier bei Hupi aber konnte er alles tun, was für seine gute Arbeit wichtig war.

Die Kusine seiner Assistentin hatte ganz Recht: Nach den schrecklichen Erlebnissen, die er gehabt hatte, musste er seine Kraft wieder aufbauen. Wenn er zwischendurch mal aufwachte, dachte er immer daran. Für die Pflichten, die vor ihm lagen, hätte er noch viel Kraft aufbauen müssen, über Tage, vielleicht sogar Wochen.

Natürlich konnte er es seiner Assistentin nicht zum Vorwurf machen, dass es ihr so schnell gelungen war, die Zweibeiner zu einer Reise nach Fort William zu überreden. Und so fand er sich, wie alle anderen, am nächsten Morgen im Zimmer von Kirk ein.

Er erwartete, dass ein Ausschuss gegründet worden war, der das weitere Vorgehen beriet. Bei BANTACH war das so, und das war auch richtig so! Daher war er sehr ungehalten, weil es überhaupt keinen Ausschuss gab, sondern offenbar nur einen Aufbruch.

Dabi, die ihn besser kannte als alle hier, hatte das schon geahnt und lange überlegt, wie sie den Präsidenten daran hindern konnte, verstimmt zu sein. Er hatte sich schon mürrisch in eine Ecke zurückgezogen. Also schlich sie auf eine Weise zu ihm, die verstohlen aussah, aber von allen bemerkt werden sollte.

"Herr Präsident", sagte sie halblaut, "die Zweibeiner haben vor ihrer Abreise keinen Ausschuss gegründet. Sie können sich vorstellen, dass die Dinge nun nicht so sind, wie sie sein sollen."

"Es ist unangenehm, sehr unangenehm, bei einer Reise von anderen abhängig zu sein."

"Ach ja, das ist es", seufzte Dabi.

Sie bemerkte, dass Captain Kirk sich ganz in ihrer Nähe aufs Bett setzte und zuhörte. Balthasar bemerkte es ebenfalls und hoffte, die Menschen würden aus seinen Arbeitsmethoden eine Lehre ziehen. Daher sagte er:

"Nichts ist wichtiger als ein Ausschuss. Dort können die sich beraten, welche die Intelligenz und die Entscheidungsfähigkeit haben. Wie oft wird in einem Ausschuss über Dinge geredet, über die sonst keiner reden würde."

Kirk hatte das Gefühl, irgendein Verwaltungsidiot der Sternenflotte säße vor ihm. Es schien ein paar Sachen zu geben, die sich einfach nie änderten, weder bei Menschen noch bei Hamstern.

"Sie haben vollkommen Recht, Herr Präsident!" rief Dabi und klatschte begeistert in die Pfoten. "Wie Sie sich denken können, gibt es ohne einen solchen Ausschuss ein Problem, eine Unbequemlichkeit. Ich muss Sie fragen, ob Sie diese Unbequemlichkeit ertragen können."

Der Präsident zog eine entsetzte Miene. Wenn sie ihm jetzt sagte, dass er wieder zu Fuß nach Fort William musste, dann… dann… Dann würde er nicht wissen, was dann wäre! Also straffte er sich präsidentenmäßig und sagte:

"Ein Präsident ist Härten gewohnt, Fräulein Dabi. Wer weiß das besser als Sie."

"Allerdings. Ich weiß, mit welchen Härten Sie täglich zu kämpfen haben."

Kirk stützte die Ellenbogen auf die Knie, legte die gefalteten Hände vor den Mund und schloss die Augen. So konnte niemand sehen, wie sehr er sich das Lachen verbiss. Dabi war ein hinterhältiges kleines Biest!

"Womit muss ich mich also wieder belasten?" seufzte Balthasar.

"Für die Reise nach Fort William stellen uns die Zweibeiner einen Erster Klasse Wiegewander-Transporter zur Verfügung. Es gibt nur Fensterplätze, ein Speiseabteil und gedeckte Weichliegeflächen."

"Das ist unbedingt angemessen", erwiderte Balthasar und richtete sich noch präsidentenhafter auf.

"Herr Präsident, das ist ja wohl selbstverständlich, wenn Sie reisen", sagte Dabi mit leisem Vorwurf. "Es ist nun nur so…"

"Ja, liebes Fräulein Dabi?"

"Je nun… Ich frage mich, ob Hamstilidamst aus Hamsterhausen mit uns in den Wiegewander-Transporter darf. Womöglich fühlen Sie sich gestört?"

"Es wird sicher eine Unbequemlichkeit sein", antwortete er gemessen. "Aber in meinen Berufsjahren habe ich schon größere Unbequemlichkeiten erlebt. Der junge Mann darf mit uns reisen."

"Herr Präsident, Sie sind so großzügig, so gut…"

Dabis Stimme brach, sie wandte sich ab, um ihre überhaupt nicht vorhandenen Tränen zu verbergen. Danach wusste Balthasar, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte. Es war ein schönes Gefühl, gut und großzügig zu sein!

Auch Dr. McCoy hatte zugehört und eine Weile gebraucht, bis er begriff, dass dieser absolut überwältigende Wiegewander-Transporter die Kiste mit Strohfüllung und Luftlöchern war, die sie von Fergus für die Hamster erbeten hatten. Es wäre ihm nie im Leben eingefallen, diese Kiste mit so blumigen Worten zu umschreiben. Aber er war ja auch nicht die Assistentin eines Präsidenten, den man offenbar bei Laune halten musste.

Hamstilidamst hatte, was diese Reise anging, seine ganz eigenen Pläne. Darum hatte er sich heute Morgen auch ziemlich zurückgehalten und nicht gemeckert, als Dabi ihm den Auftrag gegeben hatte, die Kiste herzurichten. Davon abgesehen, wollte er da schließlich auch mit drinsitzen, so dass er überhaupt nichts dagegen hatte, einige Tempotücher über das Stroh zu breiten und eine Futterauswahl in einer Ecke zu verstauen. Lt. Scott setzte die drei Hamster in den Wiegewander-Transporter, machte den Deckel zu, und die Reise nach Fort William konnte beginnen.

Lt. Spock hatte wieder einmal den historischen Speicher gefragt, wie man in dieser Zeit auf Jobsuche ging. Er hatte eine große Datei über Arbeitslosigkeit gefunden. Wenn alles, was dort stand, wirklich der Wahrheit entsprach, waren die Aussichten, dass vier Männer, die in dieser Zeit keine Fachkenntnisse hatten, in einer kleinen Stadt einen Job fanden, alles andere als rosig.

Der Captain sah aber nicht schwarz. Er erinnerte sich, dass sie bei ihrem ersten Besuch in Fort William an Geschäften und Restaurants vorbeigekommen waren, in deren Fenstern Zettel hingen, auf denen nach Aushilfen gesucht wurde. Natürlich konnten sie nicht in ihren Berufen arbeiten, natürlich waren sie in dieser Zeit keine Fachleute. Aber er gab die Hoffnung nicht auf, dass die Enterprise sie bald abholen würde. Bis dahin brauchten sie nur soviel Geld, um von einem Tag zum nächsten leben zu können.

Als sie aus dem Bus gestiegen waren, ließen sie Hamstilidamst und Dabi aus der Kiste. Die beiden setzten sich auf McCoys und Scottys Schultern. Balthasar war selig eingeschlafen und sammelte neue Kraft für seine nächsten Verpflichtungen.

"Würdet ihr bitte dort links hinüber gehen?" bat Dabi höflich. "Ich sage euch dann, wo ihr uns absetzen sollt."

"Und das ist der Abschied?" fragte Kirk, kraulte Dabi und entdeckte, dass er ein bisschen traurig war.

"Mir tut es auch leid", sagte sie ehrlich. "Aber ich habe eine Aufgabe, und ich habe einen Präsidenten. – Hier ist es."

Die Offiziere blieben stehen. Keiner von ihnen sah etwas Besonderes an dieser Stelle, und es gab auch nichts Besonderes. Es war nur einfach die Stelle, von der aus Dabi zu Fuß weitergehen wollte, um die HAMU I zu buchen.

Balthasar, gründlich ausgeschlafen in dem unglaublich bequemen Erster Klasse Wiegewander-Transporter, war jetzt bereit, Pflichten zu erfüllen, Verantwortung zu übernehmen und sich von den Zweibeinern zu verabschieden. In dem ganzen Gewusel merkte keiner, dass Hamstilidamst vorsichtig von Dr. McCoys Schulter geklettert war. Er verschanzte sich hinter einem Abfallkorb und beobachtete, was geschah.

Dabi winkte, Balthasar verbeugte sich präsidentenmäßig, und beide warteten, bis die Offiziere sich ein Stück entfernt hatten. Dann huschten sie zu einem Gullideckel, der aussah, als sei eine Ecke herausgebrochen. Das sah aber nur so aus, denn es war der Zugang zur BANTACH-Außenstelle in Fort William. Hamstilidamst folgte ihnen.

Immer in Deckung, erreichte er den Gullizugang doch kurz nach Dabi und Balthasar. Er schlüpfte durch den Eingang. Gleich daneben war eine lange Hamsterleiter angebracht, die in die Tiefen der Kanalisation führte. Hamstilidamst hängte sich an eine der Sprossen und hangelte vorsichtig hinter dem Präsidenten und seiner Assistentin her. Ab und zu lugte er nach unten, und plötzlich wäre er fast von der Leiter gefallen vor Schreck.

Eine fette Kanalratte saß da unten. Dabi und Balthasar bewegten sich genau auf sie zu! Er holte schon Luft, um ihnen eine Warnung zuzuschreien, da sagte die Ratte auf Hamstisch:

"Trowssap?"

"Passwort: Nieder mit den Rennmäusen", erwiderte Dabi.

"Und wer seid ihr? Wo wollt ihr hin?" fragte die Ratte misstrauisch.

"Erlauben Sie mal, was nehmen Sie sich heraus?!" fuhr Balthasar auf, aber Dabi legte ihm beruhigend eine Pfote auf den Arm.

"Dies ist Achtratt, er tut nur seine Pflicht, Herr Präsident." Der Ratte zischte sie zu: "Das ist der Präsident der Organisation. Wir sind auf geheimer Mission. Und da war die letzte Frage, die du gestellt hast, klar?"

"Nun, nun", machte Balthasar. "Er tut nur seine Pflicht, wie wir alle, Fräulein Dabi. Führen Sie uns jetzt zum Chef der hiesigen Verwaltung, Achtratt."

"Ay, Sir! Aber ich…"

"Spreche ich undeutlich?" unterbrach Balthasar streng.

"Nein, Sir. Selbstverständlich nicht, Sir. Bitte folgen Sie mir, Sir."

Ein Segen, dass Balthasar gerade jetzt den Präsidenten raushängen ließ, dachte Hamstilidamst. An der fetten Ratte wäre er sonst nicht vorbeigekommen, und er hätte sich auch gar nicht getraut. Jetzt aber hangelte er das letzte Stück Leiter hinunter und folgte den dreien durch die Tunnel der Kanalisation.

Ebenso wie Captain Kirk, hatte er Dabis Geheimnistuerei endgültig satt. Er wollte wissen, was BANTACH für eine Organisation war, und er würde es herausfinden. Irgendwie würde er es schaffen, sich auf das U-Boot zu schmuggeln und als blinder Passagier mitzureisen, wenn Dabi und der Präsident ihre geheimen Projekte besuchten.

Lt. Scott wurden inzwischen langsam die Arme lahm. Schließlich stieß er Dr. McCoy an.

"Doktor, können Sie vielleicht den Erster Klasse Wiegewander-Transporter mal eine Weile tragen? Ich kriege einen Krampf in den Händen."

"Ja, klar. Warum haben Sie nicht längst was gesagt?"

"Wundert mich, dass er nicht auf Ihrer Schulter sitzt, Scotty", sagte der Captain.

"Hamster sind nachtaktiv", erklärte Lt. Spock. "Hamstilidamst hat einige lebhafte Tage und Nächte hinter sich."

"Er wird sich schon bemerkbar machen, wenn er Hunger hat", grinste Kirk. "Hier, seht mal. Gesucht…"

"So fangen Steckbriefe an, oder? Zumindest im Altertum im Wilden Westen", wusste Lt. Scott.

"Hier wird kein Bankräuber gesucht, sondern ein Aushilfskellner für die Saison. Wäre das nichts für dich, Pille?"

"Ich bin Arzt, kein Aushilfskellner. Aber vielleicht bleibt mir ja nichts Anderes übrig."

"Wir müssen uns auch ein Hotel suchen", sagte Scotty, und alle blieben stehen.

Es war keine von Lt. Scotts intelligenteren Bemerkungen. Immerhin waren sie auch deshalb von Ballachulish weg, weil sie nicht mehr Hotelzimmer für alle vier bezahlen konnten. Damit stellte sich aber die Frage, wo sie schlafen sollten.

"Also brauchen wir eine Wohnung", stellte der Captain fest. "Spock, gehen Sie mal ein bisschen beiseite und fragen Sie Ihre Antwortmaschine, was sie über Wohnungen weiß."

"Jim, ich weiß auch, was eine Wohnung ist", erwiderte der Vulkanier verwundert.

"Ja, Sie Schlaumeier, wir wissen alle, was eine Wohnung ist", sagte McCoy ärgerlich. "Aber wie bezahlt man das, wie teuer ist so was? Oder wissen Sie das auch?"

Spock antwortete nicht, sondern stellte sich in einen ruhigen Winkel und befragte den Tricorder. Nicht zum ersten Mal entdeckte er, dass die historischen Speicherdaten für den Alltag, den sie hier tatsächlich leben mussten, nicht ausreichend waren. Er fand nur, dass es Mietverträge für Wohnungen gab und dass man solche Wohnungen einige Monate im Voraus bezahlen musste.

"So viel Geld haben wir ganz sicher nicht", stellte der Captain fest.

"Könnten Sie sich vorstellen, dass Professor McBastle uns für eine Weile seine Wohnung überlassen würde?" fragte Spock.

"Mann! Das ist die Idee!" stieß Scotty hervor. "Wer fährt zurück und fragt ihn?"

"Mr. Scott, für McBastle sind wir auf dem Weg nach Glasgow zum Flughafen", erinnerte Spock ihn. "Keiner von uns kann nach Ballachulish zurück."

"Ay, das ist wahr. – Aber warum kommen Sie überhaupt mit der Idee, wenn wir es doch nicht machen können?"

"Ich denke, wir können es machen", erwiderte der Vulkanier.

Sie waren ohnehin in Richtung der Brücke gegangen. Jetzt folgten sie dem Vulkanier, der rasch vorausging. Kirk machte ein paar Laufschritte, um seinen Ersten Offizier einzuholen, und beide flüsterten miteinander. Auf etwas, was Spock sagte, blieb der Captain mitten auf der Straße stehen und glotzte hinter ihm her.

"Was ist, Jim?" fragte Dr. McCoy.

"Ich… Ähm… Ich glaube, wir lassen Spock einfach mal allein vorgehen."

"Aber wieso? Was ist denn?"

"Ähm… Ich glaube, das wollen wir alle nicht so genau wissen."

Als der Vulkanier den Einbrecher Billy im Labor des Professors eingeschlossen hatte, hatte er den Bund mit Dietrichen einfach in die Hosentasche gesteckt und nicht mehr daran gedacht. Jetzt dachte er wieder daran. Allerdings stellte der Captain sich lieber nicht vor, dass sein Erster Offizier zum Türknacker wurde. Und er wollte auch nicht, dass einer der anderen das sah.

Spock selbst fand die Übung nicht schwierig. Die Sensoren seines Tricorders zeigten ihm den Aufbau des Türschlosses. Mit den Daten verglich er die Auswahl der Dietriche, die er hatte. So waren Haus- und Wohnungstür in Null Komma Nichts geöffnet. Der Vulkanier besichtigte die Wohnung schon, als die anderen hereinkamen.

Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad – alles eher im Miniformat. Die Sitzauflage des Sofas konnte man zu einer Doppelschlafstelle aufklappen. Im Schlafzimmer stand nur ein schmales Bett, aber vielleicht könnte man ja etwas Geld opfern und so etwas wie ein Klappbett beschaffen.

Wieder war Lt. Spock beschäftigt, dazu den Tricorder zu befragen, als aus der Küche ein Schreckensschrei ertönte.

"Der Hamster ist weg!"

Der Vulkanier schaltete das Display aus und eilte in die Küche hinüber. Dort waren die beiden anderen schon um McCoy versammelt.

"Ich dachte, jetzt muss ich doch mal sehen, ob Hamstilidamst noch was zu essen haben möchte, mache die Kiste auf…"

"Aber er war doch drin, als wir uns von den anderen verabschiedet haben", sagte Scotty verzweifelt. "Oder war er nicht drin?"

"Ich habe nicht darauf geachtet", gab Spock zu.

"Er war die ganze Zeit verdächtig still", überlegte der Captain. "Eigentlich ist er mir heute gar nicht weiter aufgefallen."

"Es sollte mich nicht wundern, wenn ‚verdächtig’ der richtige Ausdruck ist", sagte Spock nachdenklich.

"Was meinen Sie damit?" fragte Scotty.

"Es tut mir weh, das zu sagen", grinste McCoy, "aber ich muss Spock Recht geben. Seit wir auf diese Hamster gestoßen sind, kann man beim besten Willen nicht sagen, dass irgendeiner von ihnen nicht sofort aufgefallen wäre. Und Hamstilidamst hatte immer was zu sagen. Aber was führt er jetzt im Schilde?"

"Vielleicht hat er sich den beiden anderen angeschlossen", schlug Scotty vor. "Vielleicht war es ihm mit uns zu langweilig. Vielleicht hat er einfach vergessen, es uns zu sagen."

"Jim?" fragte McCoy besorgt, denn der Captain raufte sich eindeutig die Haare.

"Ich wette, er hat sich den anderen angeschlossen", stöhnte Kirk. "Aber nicht so, dass sie es wussten."

"Die geheimen Projekte!" stieß der Vulkanier hervor.

"Dabis Geheimniskrämerei. Mir ging es auf die Nerven, und Hamstilidamst ging es auch auf die Nerven."

"Aber… Also, Jim, wenn er sich so entschlossen hat, war das seine Entscheidung", wandte der Arzt ein.

"Und ob es seine Entscheidung war, aber er reist mit uns. Wann immer wir wieder mit seinen Leuten zusammentreffen, sie verlassen sich darauf, dass wir uns um ihn kümmern."

"Oder er sich um uns", feixte Pille.

"Es ist mir egal, wie die Hamster das sehen. Ich sehe nur, dass ich die Verantwortung für Hamstilidamst habe. Pabbay und Berneray."

"Du willst da doch nicht hin?!"

"Und ob ich da hin will, Pille! Und irgendwie komme ich da hin. Lieutenant Spock, Sie übernehmen hier das Kommando. Geben Sie mir Ihren Tricorder mit. – Passen Sie auf, dass Sie hier alle nicht auffallen. Suchen Sie sich Aushilfsjobs oder so was, damit Geld reinkommt. Ich kann Ihnen nur eine Kleinigkeit hier lassen, ich brauche was für die Reise."

Damit warf er ein paar Scheine auf den Küchentisch, und gleich darauf fiel die Wohnungstür ins Schloss. Die verbliebenen Offiziere wandten langsam die Köpfe in Richtung Tür, dann in Richtung aufeinander. Der Erste Offizier atmete tief durch und sagte in seinem dienstlichsten Ton:

"Ich übernehme das Kommando der Landegruppe um – 10.25 Uhr Ortszeit."

"Die Uhr da geht nach", war Dr. McCoys einziger Kommentar.

 

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