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 5. Kapitel

 

- Ein unverhofftes Wiedersehen -

 

 

 

Sie waren schon mehrere Stunden gegangen, als der Weg langsam breiter wurde. Ihre Füße wurden immer schwerer und die Luft schien immer heißer zu werden. Es lag ein seltsamer Geruch in der Luft. Irgendwoher kam ein merkwürdiges Geräusch. Es klang wie das Sirren eines Hochspannungsmastes. Die Höhle, die vor ihnen lag, hatte die Größe des Marktplatzes von Aubachtal.

Uff“, staunte Rosie, „wo sind wir denn hier gelandet?“

Bestimmt nicht an einen gemütlichen Urlaubsort“, entgegnete Jennie. „Seht mal, der große Felsvorsprung dort hinten sieht aus wie ein riesiger Totenschädel!“

 

Alle starrten mit einer Mischung aus Angst und Neugier auf den großen Felsvorsprung, in dessen Mitte ein Durchgang zu sein schien.

Wollen wir nicht lieber umkehren?“ fragte Rosie mit zitternder Stimme.

Zum Drachen zurück? Also, ich bitte dich, mit dem Vieh möchte ich nichts zu tun haben. Bestimmt hat es Mundgeruch“, spottete Berta. Langsam ging Elfriede weiter. Daisy und Jennie folgten ihr.

Aus dem Durchgang in dem großen Felsvorsprung schien ein bläuliches Licht zu kommen und genau das hatte Elfriedes Interesse geweckt. Als Elfriede den Durchgang betrat, prallte sie zurück.

Aua“, stöhnte sie und Jennie war sofort bei ihr.

Was ist passiert?“

Ich bin gegen irgend etwas gestoßen, aber ich kann nichts sehen!“

Es scheint sich um ein unsichtbares Kraftfeld oder so etwas zu handeln, bestimmt kommt das komische Geräusch von der Stromspannung“, meinte Bernie und näherte sich vorsichtig der unsichtbaren Barriere. Nun konnte er in eine zweite Höhle, die sich dahinter befand, hineinsehen. Zunächst zuckte er vor Schreck zurück, doch dann überwog seine Neugier. Es waren zwei merkwürdige kleine Wesen in der Höhle, die an irgendwelchen Apparaten bastelten.

 

Wir gehen besser erst einmal zurück und beraten, bevor die uns entdecken“, warf Daisy ein. Unsere Freunde zogen sich nun einige Schritte zurück und setzten sich auf den kalten felsigen Höhlenboden.

„Wir sollten sie fragen, ob sie etwas zu essen haben, bestimmt freuen sie sich, wenn jemand zum Essen kommt“, sagte Rosie voller Hoffnung.

Ach, und wenn die nun auch Hunger haben und wir ihnen schmecken“, gab Berta schnippisch zu bedenken. „Deine Verfressenheit wird uns noch einmal zum Verhängnis. Sieh mich an, ich zum Beispiel bin sehr, sehr genügsam, aber du...“

Schluss jetzt“, schimpfte Elfriede. „So kann man nicht nachdenken. Also, es sieht so aus, dass wir nicht zurück können, jedenfalls nicht ohne Waffe. Der Drache versperrt den Rückweg. Vorwärts kommen wir auch nicht, da ist ein unsichtbares Kraftfeld. Hat jemand eine Idee?“

Alle schwiegen zunächst, doch dann sagte Daisy: „Wir haben noch nicht genau nach links und rechts geguckt. Das sieht an einigen Stellen so aus, als wenn da kleine Felsspalten in der Wand sind!“

Alle begannen nun, die Wände genau zu untersuchen. Elfriede, Daisy, Susi und Marie die rechte, Jennie und der Rest die linke Seite.

Bernie, du bist so nachdenklich“, fing Berta an und blieb stehen. „Hast du was Besonderes gesehen?“

Bernie guckte zu Boden und kratzte sich am Kopf.

Mir war so, als wenn ich da jemanden gesehen hätte, den ich kenne, aber ich weiß nicht mehr, woher.“

 

Nachdem sie mehrere Stunden lang vergeblich die Wände abgesucht hatten, setzen sich alle wieder in die Mitte der Höhle um auszuruhen.

Plötzlich schrie Bernie: „Ich hab's!“

Nicht so laut“, fauchte Berta. „Wenn die uns hören, kommen die bestimmt uns holen!“

Das können sie ruhig, mir ist gerade eingefallen, wen ich da gesehen habe.“ Alle starrten gebannt auf Bernie.

Ich bin ganz sicher, das waren Mona und Moyo, ihr wisst doch, die wir mal mit Professor Hastig zusammen vor den Monstern auf dem Planeten Zeta gerettet haben!“

Ja“, jubelte Jennie „als du die Monster mit deinen Böllern verjagt hattest. Das war ein tolles Feuerwerk. Aber warum haben die ein Kraftfeld errichtet?“

Na, wegen des Drachens natürlich!“ entgegnete Elfriede und ging zum Höhleneingang.

Mona, Moyo, macht auf, wir sind es!“

Doch nichts passierte. Unsere Freunde riefen nun so laut wie sie konnten, doch die beiden in der Höhle schienen sie nicht zu hören. Nach einer Weile waren unsere Freunde vom vielen Rufen ganz erschöpft und ratlos. So laut sie auch riefen und so viel sie auch winkten, das Kraftfeld war zu stark, Mona und Moyo konnten sie nicht hören.

Wütend nahm Elfriede einen Stein und warf ihn in den Eingang. Er prallte vom Kraftfeld zurück und erwischte Rosie am empfindlichen Hinterteil. Rosie schrie so laut wie nur ein Schwein schreien kann, das am Hintern getroffen wird. Ihr Schmerzensschrei prallte von den Felswänden als vielfaches Echo zurück.

Halt die Klappe, meine Ohren platzen gleich, du Weichei!“ rief Berta und rieb sich die Ohren, doch da geschah das Wunder: Mona und Moyo sahen zum Kraftfeld hin und näherten sich nun verwundert dem Höhleneingang.

Sie haben uns gehört“, jubelte Elfriede, „sie kommen!“.

 

Nachdem Mona und Moyo erkannt hatten, wer da vor der Höhle war, dauerte es nur noch ein paar Minuten, bis sie das Kraftfeld ausgeschaltet hatten.

Die Wiedersehensfreude war riesengroß und die beiden Bewohner des Planeten Zeta erzählten, warum sie sich so tief unter der Erde versteckt hatten.

Wir wollten zu euch, denn die Monster vom Planeten Trion waren mit ihren Raumschiffen zurückgekehrt. Uns blieb nur noch die Flucht, aber wir wussten nicht genau, wo ihr wohnt. Euer Planet, die Erde, ist viel, viel größer als Zeta. Wir wussten nur, dass ihr in der Nähe des Zauberwaldes wohnt, also haben wir mit einem Lokalisator nach Hexenkräften gesucht. Leider stießen wir tatsächlich auf die böse Hexe und sie wollte unser Raumschiff stehlen. Da haben wir das alte Bergwerk entdeckt. Unser Raumschiff haben wir auseinander genommen und alles, was wir brauchen konnten, haben wir in diese Höhle geschleppt. Als die Hexe merkte, dass das Raumschiff für sie verloren war, zauberte sie einen Drachen in die Höhle. Der soll den Schacht bewachen. Dann hat sie den Fahrstuhl oben gelassen, damit wir nicht mehr zurückkommen konnten. Wenigstens konnten wir aus den Teilen unseres Raumschiffs den Kraftfeldgenerator und den Verdoppler bauen.“

Den was?“ fragte Elfriede erstaunt.

Ach, so“, fuhr Mona fort, „mit dem Verdoppler kann man alles verdoppeln und mit einem Lokalisator kann man bestimmte Sachen aufspüren, so wie mit einem Radar.“

Rosie schöpfte Hoffnung. „Kann man mit dem auch Essen verdoppeln?“ „Aber ja, Rosie, hast du denn Hunger?“ Mona verstand nicht, warum Berta auf einmal anfing, laut zu lachen, aber sie stand auf und zeigte ihnen das Gerät. Ein paar Minuten später saßen alle zusammen und stärkten sich erst einmal an einer Mahlzeit.

Sagt mal“, begann Bernie, „dann seid ihr ja gefangen in der Höhle, genau wie wir?“

Leider“, stimmte Mona zu, „aber zusammen schaffen wir es doch, oder?“

Gibt es denn nur den Weg am Drachen vorbei, Mona?“

Es sieht so aus, denn der Fahrstuhl ist ja ganz oben geblieben.“

Jetzt nicht mehr“, sagte Rosie leise und Mona fragte aufgeregt:

Warum fahren wir denn nicht mit ihm wieder nach oben?“

Rosies Gesicht rötete sich: „Äh, Mona, das geht nicht, der ist, äh, verbrannt.“


Verbrannt? Merkwürdig. Dann müssen wir hinaufklettern.“

 

Es wurde nun lange diskutiert, wie das zu schaffen wäre. Niemand hatte eine Idee, wie sie an dem Drachen vorbeikommen sollten. Jennie kannte sich zwar ganz gut mit Tieren aus, aber mit Drachen nicht so gut.

Wovon ernährt sich der Drache hier in der Höhle?“

Nun“, begann Mona, „soweit wir wissen, frisst er das Moos von den Wänden.“

Aha, das erklärt, warum in der Nähe des Fahrstuhls die Wände nicht so grün sind wie hier.“

Ich hab's“, rief plötzlich Elfriede. „Wir müssen ihn weglocken und zwar sammeln wir ganz viel Moos und legen es in die Höhle von Mona und Moyo. Natürlich schalten wir das Kraftfeld vorher ab. Wir verstecken uns dann in den Felsspalten. Wenn er fressen geht, schalten wir das Kraftfeld ein und er ist gefangen. Dann reparieren wir den Fahrstuhl. Wir haben ja den Verdoppler und können uns genug Ersatzteile machen.“

Alle waren begeistert und sofort begannen sie an, Moos von den Wänden zu kratzen. Es war eine mühselige Arbeit, aber die Aussicht, endlich aus der Höhle herauszukommen, gab allen Kraft. Es dauerte den ganzen Tag. Obwohl es hier unten keine Sonne gab, meldete sich bei unseren Freunden die innere Uhr, die ja jeder Mensch besitzt. Es dauerte auch nicht lange und alle zogen sich in die Nebenhöhle zurück, schalteten das Kraftfeld ein und legten sich schlafen.

Daisy bemerkte als erste, dass etwas nicht stimmte und öffnete die Augen. Die halbe Höhle war voller Schokoladenriegel.

Ich kann die doofe Maschine nicht abstellen, ich weiß nicht wie das geht!“ Heulend stand Rosie neben dem Verdoppler.

 

 

Das kann ja wohl nicht war sein! Mona, Moyo, wir brauchen euere Hilfe, aufwachen!“ rief Daisy.

Moyo begriff als erster die Lage, rannte zu dem Gerät, drückte ein paar Knöpfe und sah die Bescherung. „Wer soll denn das alles essen?“ fragte er.

 

Vielleicht der Drache“, murmelte Rosie verlegen und Elfriede rief jubelnd „Klar, der kann bestimmt kein Moos mehr sehen! Alles klar, wir können aufhören Moos abzukratzen, ich habe

sowieso keine Lust mehr dazu, meine Fingernägel sind schon ganz kaputt. Wieso haben wir eigentlich nicht den Verdoppler für das Moos genommen?“

Weil der bei Lebewesen nicht funktioniert“, erklärte Mona, „Pflanzen sind schließlich Lebewesen.“

 

Das am Vortage gesammelte Moos wurde nun zusammen mit den Schokoriegeln auf einen Haufen gestapelt. Dann nahmen Elfriede, Jennie und Bernie jeder soviel Moos wie sie tragen konnten und liefen ein Stück in Richtung Fahrstuhl. Dort warfen sie das Moos in den dunklen Gang, um damit den Drachen anzulocken. Alle anderen hatten sich schon in den Felsspalten rechts und links versteckt. Nun hieß es abwarten. Elfriede, Jennie und Bernie verteilten noch ein paar Schokoladenriegel vom Gang bis hin zu der kleinen Höhle hinter dem Kraftfeld. Dann versteckten auch sie sich jeder in einer der Felsspalten. Hier waren sie sicher, denn der Drache würde mit seinem dicken Kopf nicht durch die engen Spalten passen. Das Warten war unerträglich und die Nerven aller waren zum Zerreißen gespannt. Stunde um Stunde verging und keiner wagte ein Wort zu sagen. Ein paar Male glaubten sie, dass der Drache um die Ecke käme, aber jedes mal mussten sie feststellen, dass ihnen die Nerven einen Streich gespielt hatten. Doch dann geschah es: langsam bewegte sich der Drache um die Ecke. Er schnupperte ständig am Boden und fraß einen Schokoladenriegel nach dem anderen. Schritt für Schritt näherte er sich nun dem abgeschalteten Kraftfeld. Da passierte das Unglück. Rosie, die schon geraume Zeit mit einem Niesanfall kämpfte, legte nun los.

Hatschi, Aua!“ tönte es aus der Felsspalte, denn beim Niesen war sie mit dem Kopf an den Felsen gestoßen. Langsam näherte sich das Ungeheuer mit einem gefährlichen Fauchen dem Versteck des armen Schweins. Mit seinen riesigen Klauen versuchte es, den Felsspalt zu vergrößern, um Rosie heraus-zuholen. Immer wieder bröckelten ein paar Gesteinsbrocken ab und die Klauen näherten sich ihrem Opfer Stück für Stück. Ihre Freunde mussten hilflos mit ansehen, wie das Ungeheuer immer näher an Rosie herankam. Als Bernie gerade seine Taschen nach Sylvesterknallern durchwühle, geschah etwas völlig unerwartetes: der riesige Drache schrie plötzlich auf, drehte sich um und rannte in die Falle. Im Nu hatten Mona und Moyo das Kraftfeld eingeschaltet und das Ungetüm war wie in einem Käfig gefangen. Dann liefen alle zu Rosie, die als einzige noch zitternd in der Felsspalte steckte. Berta half ihr heraus und fragte erleichtert: „Was war denn bloß in den Drachen gefahren?“

Rosie antwortet nicht und blickte verschämt zu Boden. Dann verstand Berta. „Ich glaube, ich weiß es. Der arme Drache“, bemerkte sie, rümpfte ihre Nase und ging ein paar Schritte zurück. Rosie krabbelte mit hochrotem Kopf heraus und ging zu ihrem Rucksack um sich saubere Klamotten anzuziehen.

Hat sie etwa...“ begann Bernie.

Ja“, entgegnete Berta, „sie hat in die Hose gemacht. Wie ich schon sagte, der arme Drache. Den Gestank hält ja kein Schwein aus!“

 

Der Drache hatte es sich in der Zwischenzeit bequem gemacht und hielt eine ausgiebige Mahlzeit, während unsere Freunde ihre Habseligkeiten einpackten und zum Fahrstuhl zurück-marschierten. Nun zeigten Mona und Moyo, wie gut sie sich mit technischen Dingen auskannten und nach wenigen Stunden war der Fahrstuhl repariert. Aber wie sollten sie nun nach oben kommen? Zunächst zogen alle an dem Seil, aber der Fahrstuhl bewegte sich nur wenig nach oben. Da hatte Bernie eine Idee: „Wie wäre es, wenn wir das Kraftfeld als Antrieb nehmen?“

Die anderen verstanden Bernie nicht, also erklärte er: „Wenn wir den Kraftfeldgenerator in den Fahrstuhl einbauen und einschalten, wird der Fahrstuhl nach oben gedrückt, klar?“

Daisy schüttelte den Kopf.

Na ja, ein paar Meter schon, aber dann geht es doch nicht weiter. Das nützt uns nichts.“

Bernie ließ nicht locker.

Jetzt sind natürlich Mona und Moyo an der Reihe. Sie müssen irgendwie das Kraftfeld verstärken.“

Das könnte klappen“, rief Mona begeistert. „Wir vergrößern das Kraftfeld, der Fahrstuhl mit uns und dem Generator wird dadurch nach oben gedrückt. Hoffentlich haben wir genügend Energie in den Batterien. Lasst uns gleich beginnen!“

Mona begann einige Einstellungen an dem Kraftfeldgenerator vorzunehmen. Moyo assistierte ihr und trug anschließend den Generator in den Fahrstuhl. Nun bohrte er ein Loch in den Boden des Fahrstuhls und legte den Kraftfeldgenerator so hin, dass die Strahlenkanone durch das Loch im Boden zielte. Als alle eingestiegen waren, schaltete Mona vorsichtig das Gerät ein.

Wir werden ganz langsam beginnen, sonst schießen wir zu schnell durch den Schacht“, erklärte sie. Behutsam drehte sie an mehreren Schaltern und der Fahrstuhl begann zu schweben. „Es klappt, alles festhalten!“ rief Mona und betätigte mehrere Schalter. Unter dem Jubel unserer Freunde schwebte der Fahrstuhl wie ein Raumschiff nach oben. Es waren nur noch wenige Meter bis nach oben, als die Fahrt langsamer wurde.

Na, was ist los, sind wir zu schwer?“ fragte Elfriede.

Das nicht, denn das Gewicht ist unwichtig, wichtig ist nur der Strom. Ich fürchte, die Batterien sind alle, es geht jetzt wieder zurück nach unten. Schade, fast hätten wir es geschafft.“

 

Mona war den Tränen nahe und unsere Freunde sahen sie entsetzt an. Inzwischen war der Fahrstuhl zum Stillstand gekommen und ganz langsam ging die Fahrt zurück in die Tiefe. Enttäuscht sahen alle nach oben. So kurz vor dem Ziel waren sie. Die Freiheit war schon fast in Sichtweite gekommen und nun ging es doch wieder zurück in die dunkle Höhle mit dem gefährlichen Drachen. Verzweifelt suchte Elfriede nach einem Ausweg, während Rosie voller Angst an ihren Fingernägeln knabberte.

Du weißt, dass Fingernägel knabbern etwas ist, was ich nicht ausstehen kann“, rügte Berta, „also hör damit auf.“

Aber ich habe solche Angst im Dunkeln!“ jammerte Berta.

Dann leih' dir doch die Taschenlampe von Jenny, aber hör auf mit dem dämlichen Knabbern an den Nägeln!“

Na klar, die Taschenlampe! Elfriede riss Jennie die Lampe aus der Hand. Jennies erstaunter Blick schien sie überhaupt nicht zu interessieren. Sie schraubte die Batterie heraus und fragte Mona. „Was ist damit?“

Mona begriff sofort, nahm die Batterie und setzte sich neben den Generator auf den Boden. Noch ein, zwei Handgriffe und der Fahrstuhl änderte seine Richtung und bewegte sich nun wieder nach oben. Niemand jubelte, denn nun konnten sie nur noch hoffen, dass die Batterie noch genug Strom hatte, um sie zum Ausgang zu bringen.

Fasst alle mit an“, rief Daisy und packte das Seil, „wir ziehen uns hoch!“ Plötzlich machte der Fahrstuhl einen Ruck und blieb stehen.

Wir haben es geschafft“, rief Mona. „Los, bindet das Seil irgendwo fest, damit der Fahrstuhl nicht abstürzen kann!“

Geschwind banden Jennie und Bernie das Seil fest, während Elfriede und Daisy die geflickte Tür öffneten. Sie waren gerettet.